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Dienstag, 20. Januar 2015

Pflanzen des Waldes...

Hallo alle zusammen. Ich hoffe ihr habt alle die Feiertage gut überstanden und seid gesund ins neue Jahr gerutscht.
Irgendwie habe ich es in den letzten Wochen nicht geschafft, einen neuen Post zu schreiben. 
Fotos hab ich einige gemacht, die ich euch in nächster Zeit mal zeigen möchte.
In den Weihnachtsferien hat es bei uns etwas geschneit, der Schnee ist inzwischen schon wieder weggeschmolzen und von mir aus könnte der Frühling schon kommen.
 Aber das wird wohl noch zwei, drei Monate dauern.

Heute möchte ich euch eine wintergrüne Pflanze und einen Pilz vorstellen mit denen ich mich in letzter Zeit etwas näher beschäftig habe und total begeistern davon bin.

Wacholder (Juniperus communis)
 Das immergrünes Zypressengewächs, vor dem man den Hut ziehen soll. 
Die Beeren des Wacholder werden besonders gerne als Gewürz bei Sauerkraut, Soßen, Fleischgerichten (Wild) und bei Fisch verwendet.

Als Tee: ca. 5 angestoßene Beeren pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen
Hilft bei Magenverstimmungen, Sodbrennen, Völlegefühl, zum Entwässern, bei rheumatischen Beschwerden, zum Ausschwemmen von Harnsäureablagerungen, bei Arthritis und Gicht. Er lindert ebenso Koliken und Blähungen.

Wird der Wacholder zum Räuchern (Zweige und Beeren) verwendet, wirkt er raumreinigend auf physischer und feinstofflicher Ebene.

Es kann aus den reifen Beeren ein Wacholderschnaps angesetzt werden. 
Ein Gefäß halbvoll mit Beeren füllen und mit Gin aufgießen. 
Verschlossen 2 bis 3 Wochen warm aufstellen und danach abfiltern.
Er soll verjüngend wirken und Schmerzen aller Art vertreiben. 
3 Wochen lang täglich 10 Tropfen davon einnehmen.

Schmetterlingstramete (Coriolus oder Trametes versicolor)


Die Schmetterlingstramete wurde früher von den Forstarbeitern als Waldkaugummi verwendet. Wächst auf abgestorbenen Laubbäumen aller Art und ist gut geeignet zum trocknen und pulverisieren.

Sie ist in unseren Wäldern sehr oft anzutreffen und hat bemerkenswerte Eigenschaften.
 In Asien wird dieser Baumpilz „Wolkenpilz oder Yun Zhin“ genannt und wird dort seit Jahrhunderten als Mittel gegen infektiös bedingte Erkrankungen durch Viren oder Bakterien geschätzt. 
Er hat eine sehr immunstärkende Wirkung, die für gesunde, aber auch von kranken Personen (wie z.B. Krebspatienten) sehr von nutzten sein kann. In der TCM wird er zu Stärkung der Konstitution, Steigerung der Energie und zur Behandlung von Menschen mit chronischen Krankheiten, insbesondere mit Lungenerkrankungen verwendet.


Für mich ist die Schmetterlingstramete ein bei uns unerkanntes Wundermittel.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Restwoche und herzliche Grüße
Conny

Der Himmel brennt!! Beeindruckender Sonnenuntergang in Münzers Garten.

Kommentare:

  1. Hallo, schön wieder mal von dir zu lesen :)
    Das mit dem Pilz hört sich interessant an. Schmetterlingstramete kannte ich bisher noch nicjht. Wahrscheinlich bin ich schon oft an so einem Pilz vorbei gelaufen, hab´ihm aber keine Bedeutung geschenkt.
    Werd´beim nächsten Waldspaziergang meine Augen offen halten :)
    Liebe Grüße, Petra

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  2. Jetzt hab ich im ersten Moment gedacht das ist der Zunderschwamm - diese Tramente war mir nicht bekannt . . . aber sehr interessant!!!
    Gruß Doris

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  3. Ich mag die Schmetterlings-Tramete gern und freue mich immer, wenn ich diesen dekorativen Pilz entdeckt. Ich wusste aber nicht, dass man sie nutzen kann.
    VG
    Elke

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